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Back in Wonderland

Zurück in Neuseeland nach viel zu langer Zeit. Und direkt kopfüber wieder ins Reisen gestürzt, alle Pläne erstmal auf Eis gelegt und zuerst das Hiersein genossen. Und immer noch am Genießen.
Nach weit über 30 Stunden Reisezeit, dank diverser Verspätungen und eines verpassten Flugs, Ankunft in Christchurch. Leider zunächst ohne Gepäck, aber dank lieber neugewonnener Freunde mit gutem Essen, geliehenen Kleidern und viel guter Laune alles zu verschmerzen. Und auf der ersten Wanderung in Neuseeland dann die gute Nachricht: Koffer aufgetaucht, wird geliefert, yay, Auto kaufen und los!

Christchurch:

Franz Josef Glacier:

Hokitika und Wanaka ohne Bilder

Queenstown:

Alexandra:

Milford Sound:

Routeburn Key Summit Track:

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Rotorua, Regenwald, Schwefel & Wasserfälle

Die Fahrt nach Rotorua war abenteuerlich, um es sanft auszudrücken. Ich wollte vorher noch zu den Te Reinga-Wasserfällen, was bedeutete, dass wir danach über 100km unbefestigte Straße quer durch den Regenwald Richtung Rotorua fahren mussten. Keine gute Idee, erst Recht nicht, wenn es regnet und diese Straße über Berge führt. Aber, wir leben noch und sind auch immer noch ein Paar, ganz so furchtbar kann mein Fahrstil also doch nicht gewesen sein. Zu meiner Verteidigung möchte ich auch anführen, dass unser Camper hinten fast ohne Profil fährt und die Bremsen auch eine Erneuerung gebrauchen könnten.

Von Rotorua aus ging der erste Ausflug nach Tauranga, zur Eroberung von Mt Maunganui. Für mich ein netter Spaziergang, für den Mitreisenden doch eine kleine Herausforderung. Aber nach einer Runde um den Berg und dann dem Aufstieg waren wenigstens die überragenden Fish & Chips am Nachmittag absolut gerechtfertigt.

Rotorua ist als geothermisches Gebiet bekannt, daher durfte das natürlich nicht fehlen: Der zweite Tag begann mit dem Ausflug nach Wai-O-Tapu mit Schwefelhöhlen, buntem Wasser, bunten Steinen, viel Dampf und einem Geysir.

Nach einem Stadtrundgang am Nachmittag und einer letzten Nacht im tollen Funky Green Voyager war die Zeit in Rotorua auch wieder rum, weiter ging es Richtung Taupo, mit der Hoffnung, dass ein Wetter-Wunder passiert und Tongariro Crossing laufbar wird.

Wellington & Napier, Kulturprogramm to the max

„Geh in den Norden“, haben sie gesagt. „Da ist immer Sommer und sonnig“, haben sie gesagt. Pah. Regenregenregen, durchgehend. Obwohl, in Napier hatten wir drei Stunden Sonne. Aber ich will nicht vorgreifen.

Wellington
Bestimmt eine schöne Stadt, verwinkelte Straßen, viele Bars und Restaurants, direkt am Wasser, mit vielen Gärten, Bergen … Leider haben wir von alldem nicht allzuviel gesehen, aufgrund von Regen, Nebel und starkem Wind. Wir hatten ohnehin nur einen vollen Tag in Wellington geplant, den haben wir komplett im Te Papa, dem Nationalmuseum von Neuseeland, verbracht. Eine gute Wahl, selbst wenn draußen schönster Sonnenschein gewesen wäre. So viel zu lesen, zu entdecken und zu sehen.
Dennoch, für einen nächsten Besuch steht so viel auf der Liste für diese Stadt, in der Hoffnung, dass dann auch das Wetter mitspielt.

Napier
Die Art-Déco-Stadt Neuseelands. Wunderschöne Stadt, wenn auch mit traurigem Hintergrund. Nachdem ein Erdbeben die Stadt Anfang der 30er Jahre komplett dem Erdboden gleichgemacht hat, wurde sie wieder aufgebaut, im damals angesagten Stil. Die gesamte Stadt könnte mittlerweile als Setting für einen historischen amerikanischen Film dienen, sogar die Straßenschilder passen perfekt in dieses Bild. Hier haben wir auch Sonne und blauen Himmel gesehen, ein weiterer Grund, die Stadt zu mögen.
Hier gibt es außerdem ein Museum, das aktuell eine sehr gute Ausstellung zum Erdbeben zeigt, mitsamt Augenzeugenberichten und geretteten Gegenständen. Und, wohl das absolute Highlight: die besten Burger der südlichen Hemisphäre. Ihr wisst, ich liebe unseren Mainzer Burgerladen, an dem hängt mein Herz nach wie vor und nichts ist besser als die Burger da. Aber die Burger von Burgerfuel sind doch eine harte Konkurrenz, nicht zuletzt dadurch, dass sie Avocado auf die Burger tun. Und glückliche freilaufende neuseeländische Rinder bzw. Hühnchen, in Deutschland für eine Kette absolut undenkbar. Aber es lohnt sich dermaßen im Geschmack!

Nelson & Kaikoura, Übergangstage

Kaikoura von oben

Kaikoura von oben

Die nächste ereignisreichere Etappe war Lake Tekapo. Vorher habe ich eine Nacht in Nelson verbracht, genau den Tag, an dem die Tropensturm-Ausläufer die Küste getroffen haben. Ich war also die meiste Zeit im Hostel, zum Glück mit interessanter Gesellschaft und daher Gesprächen über Neuseeland, das Reisen, das Leben, Militärdienst in Israel und Russland … der klassische Smalltalk eben. Danach ein paar Tage mit eher schlechtem Wetter in Kaikoura. Der Ort ist hauptsächlich für Delfin-Schwimmen bekannt, viel mehr kann man da nicht machen. Wegen des kälteren Wetters ist das für mich aber auch ausgefallen. Auf keinen Fall gehe ich ins Meer wenn die Lufttemperatur schon kühl ist.

Immerhin gibt es einen Lookout-Point in Kaikoura, und ich habe mich hier wirklich zum Fan dieser Orte entwickelt. Vielleicht auch, weil es hier wenigstens meistens eine Aussicht gibt, die es wert ist, angesehen zu werden. Weiteres kleines Highlight von Kaikoura: Robben! Überall, und ich könnte lange Zeit damit verbringen, Robbenwelpen beim Spielen zuzusehen.